Zuallererst etwas obskur: Schäfer-Gümbel fährt in Südhessen einen Opel und in Nordhessen einen Volkswagen.
Persönlich denke ich, dass er sich keinen Gefallen damit tut, Glaubwürdigkeit sieht anders aus und ich glaube kein Nordhesse würde sich an einem Opel und kein Südhesse an einem Volkswagen stören. Das spricht nicht gerade für ein gesundes Verhältnis zur eigenen Glaubwürdigkeit.
Inmitten einer hektischen und anstrengenden Woche bin ich als Direktkandidat der FDP für den Wahlkreis 2 zur vorgezogenen Hessischen Landtagswahl nominiert wurden.
Sehr dankbar bin ich den Mitgliedern der FDP in meinem Wahlkreis, die mich diesmal einstimmig nominiert haben, aber auch Jürgen Lenders, aktueller Nicht-MdL, der als Ehrengast an der Nominierung teilgenommen hat.
Auch wenn ich momentan mit meiner Diplomarbeit und dem neuen Job gut eingespannt bin, geht es jetzt also in die Wahlvorbereitungen. Wirklich intensiv einsteigen, werde ich dann nach der Abgabe meiner Diplomarbeit im Januar.
Auch wenn ich mit sehr vielen Positionen des DGB sehr wenig Übereinstimmungen sehe und Ideen für die Einführung eines Mindestlohns für ein wirtschaftliches Desaster hielte, weil damit viele Arbeitsplätze verloren gingen (es soll sich jeder nur mal selbst fragen, ob er/sie noch genauso häufig zum Friseur ginge, wenn der Preis sich verdoppeln würde), finde ich es gut, dass die FDP sich - wie im FDP-Channel auf Youtube zu sehen - endlich wieder mit dem DGB trifft.
Gerade im Bürgerrechtsbereich scheint es da auch durchaus einige Anknüpfungspunkte gegeben zu haben:
Eben hat sich der 17. Hessische Landtag aufgelöst und damit dafür gesorgt, dass am 18. Januar 2008 erneut eine Landtagswahl stattfinden wird. Wie auch schon im Blog unseres JuLi-Landesvorstands möchte ich auch hier kurz etwas schreiben.
Dass es vier südhessische Sozialdemokraten mit Gewissen brauchte, um wichtige nordhessische Projekte zu retten, stellt der nordhessischen Sozialdemokratie - allen voran dem SPD-Bezirksvorsitzenden Schaub, aber auch den Abgeordnten Hofmeyer und Gottschalck im Landkreis Kassel - ein wirkliches Armutszeugnis aus. Meine frühere Einschätzung, dass Nordhessen der moderatere und eher inhaltich gemäßigte Flügel der SPD sei, muss ich wohl revidieren: Das sieht wohl nur so aus, weil es sich bei der SPD Hessen-Nord um den noch strikter auf die Macht fixierten Flügel handelte.